Autor Thema: Backgammon  (Gelesen 157 mal)

HH-Dirk

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Backgammon
« am: 10. November 2017, 07:03:01 »
Guten Morgen Gemeinde!

Es ist grotesk - während die letzten Dödelprogramme gut abschneiden, hat XG trotz seines nun wirklich ordentlichen kostenlosen Angebots eine relativ mäßige Bewertung im Play Store. Der Grund ist einfach und in den Kommentaren schnell nachzulesen: die Anfänger denken, sie würden bei den Würfen beschissen und geben deshalb eine schlechte Bewertung ab. An die Frühphase, wo ich selbst felsenfest von Manipulation überzeugt war, weil ich ja schließlich meistens zielsicher die völlig sinnlosen Züge aussortieren konnte und somit das Spiel offensichtlich begriffen hatte, kann ich mich aber selber erinnern. ES wirkt dann halt wie Beschiss, wenn alle anderen Erklärungen versagen, warum man so oft verliert. Backgammon.
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Wolfgang

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Re: Backgammon
« Antwort #1 am: 10. November 2017, 17:18:14 »
Ja, an vielen Kommentaren läßt sich gut studieren, wie hartnäckig Verschwörungstheorien sein können.  ;D

Uwe

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Re: Backgammon
« Antwort #2 am: 10. November 2017, 17:44:18 »
Ich fürchte Zweifel an den Würfeln (egal ob computerisiert oder real) werden Backgammon immer begleiten. Ein im Grunde durchaus talentierter Spieler meinte mal zu mir aus voller Überzeugung, dass XG Mobile ihn gezielt und absichtlich unmittelbar nach einem Blunder mit einem Joker bestraft. Er hat das Spielen gegen XG daraufhin eingestellt.  :-I

Wolfgang

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Re: Backgammon
« Antwort #3 am: 10. November 2017, 18:00:10 »
Eine Phase des Zweifelns hatte ich vor vielen Jahren GNUBG gegenüber, noch bevor es XG gab. Ich habe das damit gelöst, dass ich wochenlang auf manuelle Würfel umgeschaltet hatte. Mir machte das eine zeitlang Spaß und kurierte mich von diesen Zweifeln.  :)

negheonegu

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Re: Backgammon
« Antwort #4 am: 11. November 2017, 12:06:13 »
In Gnu kann man auch die Würfe aus einer Datei lesen, sowie Spiele mit der gleichen Würfelsequenz -oder Würgesequenz- spielen. Das ist ganz praktisch um ein Gefühl für kritisches timing zu bekommen, wenn man z.B  eine Backgame Stellung mit ein paar pips Unterschied spielt.

Leider habe ich in xg nichts gefunden wie man das machen kann. Noch schöner wäre es wenn das quasi im parallel Modus mit 2 Instanzen nebeneinander ginge.
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Perfect_Celle

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Re: Backgammon
« Antwort #5 am: 11. November 2017, 19:24:16 »
In Gnu kann man auch die Würfe aus einer Datei lesen, sowie Spiele mit der gleichen Würfelsequenz -oder Würgesequenz- spielen. Das ist ganz praktisch um ein Gefühl für kritisches timing zu bekommen, wenn man z.B  eine Backgame Stellung mit ein paar pips Unterschied spielt.

Leider habe ich in xg nichts gefunden wie man das machen kann. Noch schöner wäre es wenn das quasi im parallel Modus mit 2 Instanzen nebeneinander ginge.

Ich check nicht welchen Mehrwert das hat. Spiel das Backgame halt mit Play from Position durch. Dann siehste doch auch was mit dem Timing ist. Da könntest du sogar bei Matchdateien die Option wählen mit gleicher Sequenz. Wieso muss man das von einer externen Quelle laden können? Und warum braucht man das überhaupt?
« Letzte Änderung: 11. November 2017, 19:27:40 von Perfect_Celle »

negheonegu

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Re: Backgammon
« Antwort #6 am: 11. November 2017, 19:43:42 »
Hallo marcel,
mit gleichen Würfeln spielen klappt in xg  wenn du zwei verschieden Züge vergleichst . Ich will aber zwei Stellungen die sich im ähnlich sind fürs timing vergleichen. Also z.B ein Backgame wo ich dem Backgame Spieler ein paar pips mehr gebe.  Quasi wie wäre es gelaufen wenn ich 4 pips mehr timing hätte. Da macht es Sinn wenn die Würfe gleich sind. Kann man natürlich auch mit manuell dice machen ist aber umständlich. In gnu kannst du da einfach die seed einstellen und bekommst die gleichen Würfe.
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TNT2Tango

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Re: Backgammon
« Antwort #7 am: 11. November 2017, 20:53:35 »
Ist doch super, wenn xg uns direkt nach einem Blunder mit dem passenden Joker bestrafft. Dann merke ich mir die Fehler immer am besten.))

Perfect_Celle

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Re: Backgammon
« Antwort #8 am: 11. November 2017, 22:42:27 »
@Artur
M.E. ist das kein guter Ansatz um das Timing zu bewerten. Es bewertet dein Timing auf Grundlage einer Sequenz. Ich denke immer noch, dass es sinnvoller ist die Position öfters mit verschiedenen Sequenzen zu spielen um ein Gefühl  für  das Timing zu bekommen. Vielleicht ist dein Timing ja in beiden Positionen, die du vergleichst  am Rande von in Ordnung und ein durchschnittlich höherer Wurf zerstört es.

Mein Tipp ist eh: man sollte eine Position von der man mehr erfahren  will einfach ein paar mal durchspielen und die Verläufe genau betrachten. Das bringt eine Menge für das Verständnis  der ursprünglichen Position.

daniel0502

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Re: Backgammon
« Antwort #9 am: 18. November 2017, 02:13:17 »
Ich fürchte Zweifel an den Würfeln (egal ob computerisiert oder real) werden Backgammon immer begleiten. Ein im Grunde durchaus talentierter Spieler meinte mal zu mir aus voller Überzeugung, dass XG Mobile ihn gezielt und absichtlich unmittelbar nach einem Blunder mit einem Joker bestraft. Er hat das Spielen gegen XG daraufhin eingestellt.  :-I

Haha, auch wenns jetzt natürlich blöd klingt, das Gefühl hab ich auch total oft. Es wirkt tatsächlich öfters so, als ob man für eigene Fehler jedes mal sofort durch besonders gute Würfe von xG bestraft wird. Liegt halt wohl an der Natur des Menschen, dass man die Male in denen das wirklich so ist, besonders gut in Erinnerung behält, während man Spiele, die man trotz total bescheuerter Züge glücklich gewinnt, schnell wieder vergisst.

Ich hab auch immer das Gefühl, dass xG viel mehr Päsche wirft als ich. Gerade das kann man ja sehr schnell und einfach überprüfen. Es ist im Endeffekt und alles in allem natürlich nicht so. Das hält sich absolut die Waage.

HH-Dirk

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Re: Backgammon
« Antwort #10 am: 18. November 2017, 09:09:12 »
Ich glaube als promovierter Küchenpsychologe, dass der Mensch besonders zur Paranoia neigt, wenn er spürt dass er einfach keine Kontrolle über die Dinge erlangt. Und die Machtlosigkeit gegen tatsächlichen Würfelbetrug wäre megafrustrierend, das will verständlicherweise niemand erleben.

Ich hab mir sogar nach vielen Jahren Dailygammon Würfelsequenzen bestimmter Spielsituationen angesehen, die mir wirklich nie stimmig vorkamen um es vorsichtig zu sagen. Und ich hatte auf dem Server reichlich Matches gewonnen und war mir der Tatsache bewusst, dass niemand was vom "Betrug" hätte. Ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass Jordan da heimlich was eingebaut hatte, um die Matches für alle interessanter zu machen. War natürlich ein Hirngespinst, die oberflächliche Analyse der Würfelsequenzen ergab peinlicherweise sogar einen leichten Ausschlag in die andere Richtung, also entgegen meiner unterstellten Erwartung  :-I :)
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