Autor Thema: EUBGF Turnierregeln Zeitstrafen  (Gelesen 269 mal)

negheonegu

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EUBGF Turnierregeln Zeitstrafen
« am: 01. März 2017, 16:54:18 »

Unter 4.1 V findet sich:

(b) In Matches, die mit Uhr gespielt werden: Wenn sein Gegner die Würfel aufnimmt, bevor ein Spieler seinen Zug beendet hat, darf der Spieler die Uhr anhalten und seinen Zug beenden, dann die Zeit des Gegners aktivieren, und sein Gegner verliert seine Verzögerungszeit. In solchen Situationen holt der Spieler den Turnierdirektor, um die Zeitstrafe einzufordern, falls beide Spieler sich nicht darüber einigen. Bei seinem
nächsten Zug wartet der Gegner bis seine Verzögerungszeit abgelaufen ist, bevor er seinen Zug beginnt.

Das kann ja bei Zeitknappheit zu Verlust des Matches führen. Ist das eine muss Vorschrift?

Beispiel:  dmp spieler hat noch 3 checker zum bearoff und 3 Sekunden auf der Uhr.
Gegner hat gezogen die Uhr noch nicht gedrückt ( vielleicht sogar absichtlich um das zu provozieren )

a) Gegner hat keine Gewinnchance
b) Gegner hat Gewinnchance sein Zug ist aber forciert
c) Gegner hat Gewinnchance hat den besten Zug gespielt, es ist aber ein schlechterer verfügbar.
If everything seems to be going well, you have probably overlooked something

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Maik

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Re: EUBGF Turnierregeln Zeitstrafen
« Antwort #1 am: 01. März 2017, 20:11:46 »
Nun ja, es ist eine einforderbare Zeitstrafe, die zum Verlust des Matches führen kann. Das ist sicherlich so beabsichtigt.

a) ist der interessante Fall, siehe meine Nicht-Antwort dazu im Parallelthread.

Was meinst Du mit "provozieren"? Solange die Uhr nicht gedrückt ist, bleiben die Würfel liegen. Das ist an sich nicht schwer umzusetzen. Wenn der Gegner irgendwelche Mätzchen macht wie "angetäuschtes Uhrdrücken" wird das der Turnierleiter hoffentlich in Deiner Beispielsituation in seiner Entscheidung angemessen berücksichtigen.