Autor Thema: Dopplerwürfelfrage  (Gelesen 5357 mal)

laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #25 am: 02. März 2016, 08:11:46 »
Was es alles gibt.... :)

http://www.genetic-programming.org/hc2005/Sipper-GP-Gammon-Final.pdf

So jetzt muss ich leider Umzugskartons auspacken.  :TD
« Letzte Änderung: 02. März 2016, 08:21:20 von laughingbear »

sita

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #26 am: 02. März 2016, 10:27:51 »
Ich sollte meine Aussagen wohl auch nochmal präzisieren: Grundlagen wie Pipcount, Schüsse, Trefferwahrscheinlichkeiten etc. beherrscht natürlich jeder Spieler, der unter 5 spielt. Sonst kommt man da nicht hin. Bei der MET sieht es schon anders aus. Nicht alle starken Spieler haben die auswendig gelernt, wissen aber trotzdem um die wichtigsten Scores und deren Besonderheiten. Wo genau die Grenze ist, weiß ich auch nicht. Aber: Man kann sehr stark spielen, ohne sich um Mathematik jenseits der Grundlagen zu kümmern.
The Law, in its majestic equality, forbids the rich, as well as the poor, to sleep under the bridges, to beg in the streets, and to steal bread. -- Anatole France

Maik

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #27 am: 02. März 2016, 10:35:05 »
Grundlagen des Schüssezählens.

Maik, was ist das denn?

Hier ist ein guter Anfang: http://www.bkgm.com/rgb/rgb.cgi?view+1463
Und hier was etwas Fortgeschritteneres (inkl. Mathetricks!): http://www.bkgm.com/rgb/rgb.cgi?view+1404

Mit den Mathetricks verhält sich das hier genau wie beim Pipcounting: Dass Du Schüsse und Pips zuverlässig zählen kannst, ist eine Voraussetzung für gute Stellungsbeurteilungen. WIE Du zählst, ist dabei eigentlich vollkommen egal. Es sollte einigermaßen schnell gehen und Dich nicht an die Grenzen Deiner geistigen Belastbarkeit bringen. Wenn Du Schüsse- oder Pipzählen intensiv übst, wirst Du wahrscheinlich irgendwann automatisch Deine ganz persönlichen Abkürzungen (= Mathetricks) entwickeln, auch ohne je ein Buch über Mathetricks gelesen zu haben.

laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #28 am: 02. März 2016, 11:24:41 »
Danke!

Grummel...da hab ich gerade mein erstes GNU gespielt, match to 7, computer auf world class und hab das erste ohne doppler cube verloren 1:0, dann einen 2x cube gewonnen, 1:2, ihm danach seinen redouble 4x cube kaputt gemacht, LOL der hat ne Flagge geschmissen, stand also 1:6 für mich, und im nächsten Spiel hängt sich GNU einfach auf.

Das ist wohl das equivalent zu einem Spieler der einfach aus der Halle läuft?  ;D   Also verbuche ich das erste match für mich. Hahaha  :-UU

laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #29 am: 02. März 2016, 13:52:19 »
Schade das GNU bei mir oft hängt. Hehehe  :-A hab ich Ihm gerade seinen "worldclass setting" 8x cube vernichtet.

Naja, allzuernst nehm ich das aber nicht, obwohl die Spiele anspruchsvoll erscheinen, ist das was anderes gegen echte Spielpartner.

laughingbear wins a gammon and 16 points.
The score (after 3 games) is: gnubg 2, laughingbear 20 (match to 7 points).
laughingbear has won the match.

laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #30 am: 03. März 2016, 08:25:25 »
Grundlagen des Schüssezählens.

Maik, was ist das denn?

Hier ist ein guter Anfang: http://www.bkgm.com/rgb/rgb.cgi?view+1463
Und hier was etwas Fortgeschritteneres (inkl. Mathetricks!): http://www.bkgm.com/rgb/rgb.cgi?view+1404

Danke dir nochmal für die links, ich bin allerdings immer noch am rätseln wieso ich mir das antun soll, jedesmal die Schussmöglichkeiten zu zählen. Die stehen doch fest?

Vielleicht versteh ich es aber auch falsch. Meinem Verständnis nach sind die doch eh immer gleich, also muss man die doch nur kennen, und irgendwann denkt man nicht mehr drüber nach.

Hmmm, ob ich mich wohl verständlich ausgedrückt habe?  :-"

Medhorrin

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #31 am: 03. März 2016, 09:02:57 »
Yup, die stehen fest, weshalb man sie übrigens auch so super zählen kann. Die Wahrscheinlichkeiten zu kennen ist die Grundlage um Risiken einschätzen zu können, was wiederum die Grundlage dafür ist, gute Zug- oder Dopplungsentscheidungen zu treffen (stelle ich meinen Blot lieber in 15 oder 18 Schüsse hinein? Wie groß ist das Risiko in Position xy getroffen zu werden und wie groß ist das Desaster wenn mich mein Gegner trifft? - komme ich leicht wieder herein oder nicht? - kann ich den Würfel nach der Einschätzung jetzt nehmen oder nicht...usw.).
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Maik

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #32 am: 03. März 2016, 09:06:03 »
Genau, wenn man das Ergebnis weiß, braucht man nicht zu rechnen. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert übrigens auch Clustercounting.

laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #33 am: 03. März 2016, 09:33:37 »
Ahhhh  ok!

Genau das meinte ich ja auch als ich versucht habe einzuschäzten wie es zwischen einem "erfahrenen Spieler" vs. "unerfahren aber Mathegenie" ausgehen könnte. Deshalb kam ich ja auch auf  50%-50%, weil in dem Fall ja beide zum selben Ergebnis kommen würden, der eine rechnet es aus, der andere "weiss es", soll heissen schon 1.000 mal gesehen und muss nicht mehr drüber nachdenken.

Übrigens, wirklich sehr nett von euch einem Rookie hier mal ein paar Dinge etwas klarer zu machen!

Von GNU bin ich enttäuscht, für meinen Geschmack gewinne ich da zu oft. Die settings habe ich auf höchste stehen, aber häufig krieg ich folgendes hin: Er doppelt, ich 4x, er ein paar Züge später 8x, und den lass ich Ihm dann platzen. War jetzt schon ein paar mal so. Naja, egal, ausserdem passt mir das mit xQuarz überhaupt nicht, und stabil läuft es auch nicht auf El Capitan. GNU wieder runtergeschmissen.

Was meint Ihr bezüglich einer Windows Kiste? Muss das idealerweise für xtremeGammon ein fetter Rechner sein? Auf der Website gibt's ja leider keine min. requirements für die software, oder ich bin blind.


Medhorrin

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #34 am: 03. März 2016, 09:51:07 »
Da Du nach so kurzer Zeit schon stärler als Gnu spielst, würde ich anfangen auf größere Turniere zu fahren. Du solltest zum Kreis der Favouriten gehören.

Möglicherweise ist Dir die Potenz der Software aber auch noch nicht klar geworden und vielleicht verkennst Du auch wie wenig es statistisch über die eigene Spielstärke aussagt, ein paar mal gegen einen bot gewonnen zu haben.
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Maik

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #35 am: 03. März 2016, 09:56:45 »
Ich nehme an, dass XGs Gewinnchancen gegen Dich sich nicht wesentlich von Gnu-Backgammons unterscheiden werden. Aber die Instabilität nervt natürlich. Ich hatte mal ein Macbook, auf dem Windows mit Bootcamp lief. Das ging problemlos, ist aber auch Geschmackssache.

Requirements kannst Du hier nachlesen: http://extremegammon.com/download.aspx
Wenn man erst mal richtig anfängt, mit XG zu arbeiten, besteht die Gefahr, dass man den Wunsch entwickelt, sich ein Prozessormonster anzuschaffen. Aber für den Anfang sollten die Min.-Requirements ausreichen :)

sita

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #36 am: 03. März 2016, 10:12:11 »
Da Du nach so kurzer Zeit schon stärler als Gnu spielst, würde ich anfangen auf größere Turniere zu fahren.

Warum so kompliziert? Ich würde mich sehr gerne als Opfer für ein paar Ründchen Money-Game zur Verfügung stellen.  >:D Ich spiele auch garantiert schlechter als Gnu, das können alle hier bezeugen!  ;D
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laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #37 am: 03. März 2016, 11:24:02 »
Da Du nach so kurzer Zeit schon stärler als Gnu spielst, würde ich anfangen auf größere Turniere zu fahren. Du solltest zum Kreis der Favouriten gehören.

Möglicherweise ist Dir die Potenz der Software aber auch noch nicht klar geworden und vielleicht verkennst Du auch wie wenig es statistisch über die eigene Spielstärke aussagt, ein paar mal gegen einen bot gewonnen zu haben.

Doppler verschluckt?;D

Ich hab nicht behauptet dass ich stärker spiele als GNU, die Unmöglichkeit ist mir auch klar. Meine Spielstärke ist auf einer Skala von 0-1000 eher Nahe Null.

laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #38 am: 03. März 2016, 11:28:11 »
Ich nehme an, dass XGs Gewinnchancen gegen Dich sich nicht wesentlich von Gnu-Backgammons unterscheiden werden. Aber die Instabilität nervt natürlich. Ich hatte mal ein Macbook, auf dem Windows mit Bootcamp lief. Das ging problemlos, ist aber auch Geschmackssache.

Requirements kannst Du hier nachlesen: http://extremegammon.com/download.aspx
Wenn man erst mal richtig anfängt, mit XG zu arbeiten, besteht die Gefahr, dass man den Wunsch entwickelt, sich ein Prozessormonster anzuschaffen. Aber für den Anfang sollten die Min.-Requirements ausreichen :)

Danke! Ja, Sita hatte ja schon netterweise erklärt, dass die Spielstärken der Programme heutzutage recht nahe beieinander sind.

Achso, je mehr flops desto mehr wumms, also wie bei Schachprogrammen. Ich glaube ich muss mir mal Windows (würg) in 'ner sandbox auf meinem BigMac einrichten.


laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #39 am: 03. März 2016, 11:30:53 »
Da Du nach so kurzer Zeit schon stärler als Gnu spielst, würde ich anfangen auf größere Turniere zu fahren.

Warum so kompliziert? Ich würde mich sehr gerne als Opfer für ein paar Ründchen Money-Game zur Verfügung stellen.  >:D Ich spiele auch garantiert schlechter als Gnu, das können alle hier bezeugen!  ;D

Hehehe... one of these days.... one of these days....  ;)

https://www.youtube.com/watch?v=UI4-r8Vx8qM

Medhorrin

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #40 am: 03. März 2016, 11:32:34 »
Ist mir schon klar. Es geht um folgendes: schau mal in den diversen threads zur Software hier nach, welche settings Sinn machen um das Maximum an Lerneffekt für Deine Bedürfnisse heraus zu holen. Versuche zu akzeptieren, dass der bot wahrscheinlich Recht hat, auch wenn Dir das komisch vorkommt. Ein veränderter mind-set führt dann zu der Frage: "warum ist das richtig?". Das wäre ein guter Startpunkt um Dein Spiel zu verbessern. Wenn Du konkrete Fragen zum Spiel hast, werden Dir hier alle sicher gerne weiter helfen. In die B-Note, also ob jemand sich live am Tisch nicht nicht angemessen benimmt oder ob sich das Computer Programm doof anfühlt würde ich persönlich weniger Kalorien investieren.
"Mental strengh is stronger as talent". Roman Korber.

Uwe

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #41 am: 03. März 2016, 14:25:32 »
Xavier hat auf bgonline mal gepostet wie man XG auf Mac unter CrossOver bzw. Wine ans Laufen bringt...

laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #42 am: 03. März 2016, 17:45:41 »
Xavier hat auf bgonline mal gepostet wie man XG auf Mac unter CrossOver bzw. Wine ans Laufen bringt...

Das ist js interessant. Danke Nyo!  :)

laughingbear

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #43 am: 03. März 2016, 18:28:47 »
Hab's mir durchgelesen, aber nachdem ich jetzt weiss wie wine und crossover arbeiten, das kommt mir nicht auf meine Macs.

Eilt ja auch nicht, ich hab mir überlegt besser eine winzige aber leistungsstarke Kiste zu besorgen. Da kommt bald was:

http://arstechnica.com/gadgets/2016/01/intels-next-nuc-will-be-a-quad-core-mini-pc-with-iris-pro-and-thunderbolt-3/

Martin

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Re: Dopplerwürfelfrage
« Antwort #44 am: 03. März 2016, 19:45:24 »
Meiner Ansicht nach ist es für dich als ziemlicher Anfänger nicht wichtig, einen besonders leistungsstarken Rechner für Dein XG zu haben. So lange Du das richtige XG benutzt und nicht XGmobile wirst du viel von XG lernen können. Ich habe XG auf einem kleinen Notebook für unterwegs und das klappt sehr gut. Sehr lange Rollouts gehen eher nicht, aber die wirst Du sowieso kaum machen wollen.