Autor Thema: Fairgammon betreffend...  (Gelesen 3112 mal)

taulajoe

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Fairgammon betreffend...
« am: 30. Mai 2012, 14:28:47 »
Ich hab vor kurzem mit Leonardo Jerkovic folgendes Variante getestet:

Wir spielen beide gegen den Computer - er wirft - schreibt mir die Züge - und so spielen wir in einem match oder game genau die gleiche zugfolge.
Hat Spaß gemacht

Dies könnte man doch auch zu zweit aber auf zwei brettern testen - wenn ich werfe fährt der gegener diese Kombi am zweiten Brett und umgekehrt!

Hat jemand Erfahrung damit?!

HH-Dirk

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #1 am: 30. Mai 2012, 18:32:17 »
Irgendwie kapier ich den Ablauf nicht. Ich spiel hier und du da. 64 Eröffnung. Du machst drüben mit der 64 die 2, ich mach mit meiner den Split. Und nun?
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taulajoe

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #2 am: 01. Juni 2012, 02:00:39 »
heut hab ich das erstmals getestet
war eine echte Gaudi:

zuerst zu zweit auf zwei brettern - dann zu viert mit consultation

der Witz ist: ich hab gleichzeitig meine würfe und die des Gegners
also fällt das gejammere mal weg...

und wie die spieler mit den gleichen würfen das spiel entwicklen ist auch sapnnend

würd man das so in ein Turnier übernehmen - jeder gegen jeden 3 games auf zwei brettern...
dann müßt man ordentlich scharf spielen - weil ja die gammons einiges mehr zählen wenn auf den nachbarbrettern nur einfache Games gespielt werden

nichts für Leute die es gern klassisch haben

aber wer Action schätzt ist da daheim - und das Turnier ist absolut zeitgleich zu ende - es gibt keine Wartezeiten mehr..

 >:D

HH-Dirk

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #3 am: 01. Juni 2012, 11:05:45 »
Schade, dass du meine Frage nicht beantwortet hast. Ich versteh`s ja leider immer noch nicht.


der Witz ist: ich hab gleichzeitig meine würfe und die des Gegners
also fällt das gejammere mal weg...


Sobald zwei unterschiedliche Züge gespielt werden, wird doch jeder Folgewurf völlig unterschiedlich wirken im Luckbereich  :-"
Einzige ziemlich objektive Kriterien die ich bisher kenne, wenn schon Computer zur Hand, sind entweder Error Rate oder vielleicht noch besser Varianzreduktion.
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taulajoe

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #4 am: 01. Juni 2012, 11:55:39 »
Antwort ich natürlich gern!
Die Frage: und nun?

du spielst einfach weiter ich werf jetzt 31 - für Dich am nebenbrett usw...

moneygame ist das - kann ich mir auch bei einem Turnier vorstellen - würd aber nicht auf gammon verzichten wie es der "Erfinder" vorschlägt

am Ende des Turniers hat jeder Teilnehmer die gleiche zahl an games gespielt - wer mehr gammons gewinnt etc ist sicher sieger - nur saveplay bringt da nix - mit dem cube hab ich leider noch keine Lösung?!
« Letzte Änderung: 01. Juni 2012, 12:00:12 von taulajoe »

sita

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #5 am: 01. Juni 2012, 12:36:38 »
Ich halte es ähnlich wie Dirk für eine Illusion zu glauben, dass dies tatsächlich fairer ist. Die gleiche Sequenz von Würfen auf unterschiedlichen Positionen spielen zu müssen bringt ja nix. Anders ausgedrückt: Wenn ich perfekt spiele und mein Gegner über das Spiel 20% Equity verliert, dann kann ich trotzdem auf beiden Brettern verlieren. Klar, wenn wir ganz häufig hintereinander Spielen, dann werde ich auf lange Sicht an 70% der Bretter gewinnen. Das würde ich aber auch, wenn wir ganz normal spielten. Es konvergiert auch nicht schneller zu diesen 70%.
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taulajoe

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #6 am: 01. Juni 2012, 12:51:09 »
fairgammon war der Begriff den jakob garal geprägt hat

war mir bewußt, dass der Titel irreführend ist

fair ist nur, dass man den ewigen jammerern zeigen kann ok - wir haben genau die geliche wurfsequenz, mach was draus...

abgesehen von dem macht es einfach spaß

HH-Dirk

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #7 am: 01. Juni 2012, 13:24:21 »
Ok, vielleicht würde ich es tatsächlich anders sehen nach dem ausprobieren. Aber dass du jemanden überzeugen kannst, dass er nicht weniger Pech hat sondern schlechter spielt, nachdem du im Extremfall mit einem Pasch 6 das Game rumreißt, während er damit gegen ein 2erBoard tanzt, halte ich mal für ausgeschlossen  ;D
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Maik

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #8 am: 01. Juni 2012, 15:40:22 »
Es konvergiert auch nicht schneller zu diesen 70%.

Naja, ein bißchen vielleicht schon; Päsche sind zum Beispiel meistens gut (http://www.bkgm.com/rgb/rgb.cgi?view+1122), da wirkt es möglicherweise varianzreduzierend, wenn man sie "fair" verteilt.

sita

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #9 am: 01. Juni 2012, 15:44:56 »
fair ist nur, dass man den ewigen jammerern zeigen kann ok - wir haben genau die geliche wurfsequenz, mach was draus...

Auf dieses Jammern höre ich schon nicht mehr. Ich versuche mit gutem Vorbild voranzugehen und ansonsten die Jammerer zu ignorieren. Ich selbst jammere zwar auch manchmal, aber dann nur über meine Error-Rate. Und auch das versuche ich einzustellen.

Jedenfalls halte ich es für eine fragwürdige Idee, eine falsche Vorstellung von Zufälligkeiten mit einer anderen, nicht weniger falschen bekämpfen zu wollen.
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sita

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #10 am: 01. Juni 2012, 15:45:52 »
Es konvergiert auch nicht schneller zu diesen 70%.

Naja, ein bißchen vielleicht schon; Päsche sind zum Beispiel meistens gut (http://www.bkgm.com/rgb/rgb.cgi?view+1122), da wirkt es möglicherweise varianzreduzierend, wenn man sie "fair" verteilt.

Stattgegeben. Es bessert die Sache aber nur unwesentlich.
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taulajoe

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Re: Fairgammon betreffend...
« Antwort #11 am: 01. Juni 2012, 18:34:58 »
eigentlich war mein Interesse, ob irgendjemand schon so gespielt hat  :-W

diese debatte über glück und errorate ist nicht so meins